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Trauerdrucksachen - gemeinsam erinnern

Todesanzeigen und Trauerkarten sind mehr als eine Formalität ‒ auf diesem Wege teilen Sie anderen Menschen ganz persönlich den Tod einer nahestehenden Person mit.

Der Brauch des „Totenzettels“ war schon Ende des 17. Jahrhunderts vor allem in den Niederlanden beliebt und breitete sich im 19. Jahrhundert im ganzen katholischen Europa aus. Die Totenzettel enthielten meist die wichtigsten Lebensdaten eines Verstorbenen und wurden im Rahmen der Totenmesse an die anwesenden Trauergäste gegeben oder als Todesnachrichten im Ort verteilt oder versendet.

Die Tradition dieser Drucksachen hat sich bis heute gehalten. Sie dienen als Mitteilung, Erinnerung oder Danksagung. Bei der Gestaltung Ihrer Trauerdrucksachen ist heute vieles möglich. Ob modern oder nach traditionellen Vorlagen, wir beraten Sie bei der Form und Formulierung Ihrer Trauerdrucksachen ganz nach Ihren Ansprüchen.

Die hochwertigen Drucke stellen wir im eigenen Haus her. Um die Veröffentlichung bzw. Erstellung in ausgewählten Tageszeitungen kümmern wir uns selbstverständlich auch.

Lassen Sie sich von der Trauersymbolik und Poesie für Ihre individuelle Todesanzeige, Trauerkarte oder Ihren persönlichen Nachruf inspirieren.

Trauersymbolik

Anker

Der Anker ist ein Symbol für Hoffnung und Zuversicht. Auf hoher See bietet der Anker Sicherheit bei Stürmen, und im Hafen sichert der Anker den Platz des Schiffes. Er gibt uns Halt. Der Anker symbolisiert auch die Hoffnung auf die himmlische Seligkeit. Die kreuzförmige Ankerform erinnert an den Tod Jesu Christi am Kreuz, aus dem für die Christen Hoffnung auf die Auferstehung erwächst. 

Betende Hände

Betende Hände gehören zu den wichtigsten Elementen der christlichen Symbolik. Sie sind jedoch auch in anderen Glaubensrichtungen anzutreffen und gelten als universelles Symbol, die eigenen Worte und Gedanken an eine Gottheit zu richten. Durch betende Hände kann das Gedenken, Beten und Fürbitten für den Toten ausgedrückt werden. 

Engel

Engel sind Boten und Beschützer. Sie gelten als universales Symbol für die Spiritualität des Menschen und seine Beziehungen zum Ganzen, zur geistigen Welt und zu Gott. Als Totenandenken können sie für eine Verbindung zwischen den Lebenden und den Toten stehen oder als Schutzengel über beide wachen. 

Ewiges Licht

In der Synagoge und in der Kirche ist das ewige Licht ein immer brennendes Licht als Erinnerung an die immerwährende Gegenwart Gottes. Das Symbol des ewigen Lichts kann Trauernden Trost spenden und das ewige Leben des Toten sowie das ewige Erinnern an ihn symbolisieren.

Glocken

Glocken werden als Verbindung zwischen Himmel und Erde gesehen. Ihr feierliches Geläut verkündet die hohen Feste des Jahres. Sie läuten zur Taufe, zur Hochzeit, aber auch zum Tod eines Menschen. Glocken werden auch eingesetzt, um Menschen zusammenzurufen. Sie sind ein klingendes Instrument, das für Gemeinschaft und gemeinsames Gedenken läutet. 

Herz

Das Herz ist ein Symbol für die Liebe und das Leben. Es kann auch als Metapher für Güte gesehen werden, da Güte im europäischen Raum als Ideal eng mit dem menschlichen Herz verbunden wird. Im Totengedenken ist das Herz eine Möglichkeit, Liebe auszudrücken, die über den Tod hinaus währt. 

Kreuz

Das Kreuz ist ein weltweit verbreitetes Symbol, das religiöse und kulturelle Bedeutung hat. Die uralte Bedeutung des Kreuzes lässt sich aus seiner geometrischen Form erklären. Die horizontale Linie steht für die Erde, während die vertikale Linie auf den Himmel deutet. Da sich beide Linien kreuzen, steht das Kreuz für die Verbindung zwischen Himmel und Erde. Da das Kreuz einen Kreis in vier Teile unterteilen würde, steht es außerdem für Vollständigkeit. Im Christentum bedeutet das Kreuz die Verbindung zwischen Gott und den Menschen. Die horizontale Linie steht dabei für die enge Beziehung der Menschen untereinander. 

 

Poesie des Abschieds

Trauerkarten und Todesanzeigen kann mit Poesie ein besonderer Ausdruck verliehen werden. Lassen Sie sich von den ausgewählten Sprüchen inspirieren, um zu Ihrer persönlichen Poesie des Abschieds zu finden.

Nun ist es Zeit wegzugehen:

für mich, um zu sterben,

für euch, um zu leben.

Wer von uns dem Besseren entgegengeht,

ist jedem verborgen.

Sokrates

 

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus,

flog durch die stillen Lande,

als flöge sie nach Haus.

Joseph von Eichendorff

 

Nicht alles von mir wird sterben.

Horaz

 

Von der Stunde, von dem Orte

reißt dich eingepflanzter Drang,

Tod ist Leben, Sterben Pforte,

alles ist nur Übergang.

Johann Wolfgang von Goethe

 

Die Erinnerung ist das einzige Paradies,

aus dem wir nicht vertrieben werden können.

Jean Paul

 

Du kamst, du gingst mit leiser Spur,

ein flüchtiger Gast im Erdenland.

Woher? Wohin? Wir wissen nur:

Aus Gottes Hand in Gottes Hand!

Ludwig Uhland

Galerie

In unserer Galerie finden Sie Beispiele für Trauerkarten und Todesanzeigen. Teilen Sie uns mit, was Ihnen besonders gefällt und wir orientieren uns daran. Selbstverständlich sind wir auch für ganz neue Wünsche offen.