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Das Unfassbare - der Tod eines Kindes

Anfangs wollt ich fast verzagen
Und ich glaubt ich trüg es nie,
Und ich hab es doch getragen,
Aber fragt mich nur nicht wie.
(Heinrich Heine)

 

Die Trauer über den Tod eines Kindes, egal wie alt es ist, ist die schmerzlichste, trostloseste Trauer, die Eltern sich vorstellen können. Sie umfasst die ganze Persönlichkeit und die des sozialen Umfelds und wird von den Trauernden als so unfassbar erlebt, dass sie sich kaum vorstellen können, wie das Leben weitergehen soll. Auch wenn es für verwaiste Eltern schwer ist zu fühlen, müssen sie darauf vertrauen, dass es ein Licht am Ende des dunklen Tunnels gibt.

Jeder trauert anders und jeder braucht seine eigene Zeit dafür. In diesem Prozess der Trauer gibt es Höhen und Tiefen. Er ist nicht nach einer Woche vorbei und auch nicht nach einem Jahr. Die Trauernden erleben eine schreckliche Zeit, die kaum jemand nachvollziehen kann. Deswegen fühlen sich trauernde Eltern oft unverstanden. Ihre Gefühle und Stimmungen wechseln täglich oder stündlich. Nicht selten löst der Tod eines Kindes auch in der Partnerschaft eine Krise aus, die zusätzlich belastet.

Wie sollen Eltern in dieser Situation die Entscheidungen treffen, mit denen sie konfrontiert werden?

Wir versuchen, die Trauernden nach dem Tod eines Kindes einfühlsam auf ihrem schweren Weg des Abschieds aufzufangen und zu begleiten. Wir haben Verständnis für die spontanen Stimmungen und individuellen Wünsche der Eltern und begegnen ihnen mit viel Geduld. Wir nehmen den tiefen Schmerz und die Trauer der Hinterbliebenen von verstorbenen Kinder ernst und unterstützen sie bei der Trauerarbeit. Wenn wir das Gefühl haben, dass die Trauernden die Situation nicht bewältigen können, sprechen wir sie ehrlich darauf an und vermitteln professionelle Hilfe.

Verstorbene Kinder leben in der Erinnerung ihrer Eltern weiter. Bei der Gestaltung von individuellen Orten und persönlichen Ritualen des Erinnerns sind wir der richtige Ansprechpartner.